Card. Charles Maung Bo

Präsident der Asiatischen Bischofskonferenz
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Charles Maung Bo ist der erste Kardinal von Myanmar, Präsident der Asiatischen Bischofskonferenz. Die Ernennung durch Papst Franziskus ist ein Ausdruck der Solidarität mit den birmanischen Katholiken, die unter Unterdrückung leiden. Der Salesianermönch Charles Maung Bo ist seit langem ein engagierter Fürsprecher für benachteiligte Christen und Minderheiten. Da er in seinem Land religiöse Konflikte erlebt hat, von denen sowohl muslimische als auch christliche Minderheiten betroffen sind, betrachtet er die Vertretung der religiösen Toleranz als seine Hauptaufgabe. Seit 2003 leitet er die Erzdiözese der Hauptstadt. Kardinal Maung Bo hat die Gewalt verurteilt, die sein Land seit dem Militärputsch im Februar 2021 heimgesucht hat. Myanmar hat sich nach einem Militärputsch seit 1962 auf den Weg der Demokratisierung begeben. Die Christen sind eine Minderheit im Land, aber trotz Diktatur und Unterdrückung sind sie zu einer blühenden Gemeinschaft geworden. Der Kardinal hat wiederholt zur Versöhnung aufgerufen. „Die einzige Lösung ist, wenn sich jede Tür und jedes Herz dem anderen gegenüber öffnet, denn wir sind Kinder desselben Volkes, und auf Gewalt darf man nur mit Sanftmut und Gebet reagieren.“

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Vortragende

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    Diözesanbischof von Szombathely, Leiter des Komitees für die Zigeunerseelsorge der Ungarischen Katholischen Bischofskonferenz, Präsident des Komitees Caritas in Veritate, Präsident des Rates der Christen und Juden in Ungarn
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